Verhandeln, gut gelernt

Können Designerinnen und Designer gut verhandeln? SDA-Rechtsexperte Robert M. Stutz meint, doch ja – aber zu wenig gut. Also bietet er Workshops an, in denen SDA-Mitglieder und andere Kreative von Grund auf lernen, was es heisst, für seine Sache einzustehen. SDA-Mitglied MIlan Rohrer, der am Workshop letzten Freitag in Bern teilgenommen hat, brachte Bilder vom intensiven Tag zurück. Er besuchte den Workshop ohne sich vorab gross Gedanken darüber zu machen, was ihn erwarte.

Er zählte zum jüngeren Teil der Gruppe von elf Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wie sich bei der spielerischen Vorstellungsrunde zeige sollte: Dabei ging es darum, sich nach Alter einzuordnen – ohne zu reden! Denn kommunizieren kann man auch ohne Worte: «Robi führte uns in die Theorie des Verhandelns ein. Mit konkreten Fallbeispielen, die wir mitbrachten, stellten wir reale Verhandlungssituationen nach und konzentrierten uns dabei weniger auf den Inhalt als auf die Metaebene Mimik und Gestik.» Dabei sei durchaus theatralisches Talent des einen oder anderen SDA-Mitglieds zum Vorschein gekommen, meint Milan Rohrer. Sich in die unterschiedlichen Verhandlungspositionen einzufühlen brachte ihm einiges an Erkenntnisgewinn. «Es war ein lehrreicher Workshop, von dem ich Inputs mitnehmen konnte, die ich in meinem Berufsalltag als Industrie Designer einsetzen werde», zieht er sein positives Fazit.

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Robert M. Stutz führt die Teilnehmenden in die Theorie des Verhandlens ein. Foto: Milan Rohrer
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Lernen durch die Praxis: Verhandlungsrunden. Foto: Milan Rohrer
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Mittendrin: Robert M. Stutz im Kreis der Teilnehmenden. Foto: Milan Rohrer
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Die einen verhandeln, die anderen beobachten scharf. Foto: Milan Rohrer