Teilen mit Hochparterre

‹Sharing› überall – wir teilen Autos und Bohrmaschinen, wir teilen Gärten in der Stadt, wir wohnen genossenschaftlich. Je mehr wir teilen, umso dichter wird das Netz der Daten geknüpft. Die uralte Wirtschaftsform der Allmende, wo gemeinsam nutzen satt einsam besitzen gilt, wird wiederbelebt. Sie verspricht gesellschaftlichen und ökonomischen Mehrwert. Noch zart, aber schon profitversprechend genug, damit Internetfirmen wie die Zimmervermietung Airbnb oder der Fahrdienst Uber die Idee rücksichtslos ausbeuten können. Und damit auf wachsenden Widerstand stossen.

Von der Allmende zur Sharing Economy – das ist das Thema einer Ausstellung, die Hochparterre vom 3. bis 7. Mai im Landesmuseum in Zürich ausrichtet. Zu sehen sind Filme sowie historische und zeitgenössische Fotografien zur Schönheit des Teilens. Zusätzlich zur Ausstellung beleuchten Veranstaltungen die Folgen der Sharing Economy auf die Stadt, die Architektur und das Design.

Design zum Feierabend
Am 4. Mai um 18.30 Uhr diskutiert eine Expertenrunde über die Vor- und Nachteile mobil-flexibler Arbeit. Was bringt es, auf einen fixen Arbeitsplatz zu verzichten und das Büro mit anderen zu teilen?

Weitere Informationen zur Diskussion, die im Rahmen der Reihe Design zum Zmittag / Design zum Feierabend stattfindet.

Zur Ausstellung und zu den Veranstaltungen gibt Hochparterre ein Heft zur Geschichte und der Kritik an der ‹Sharing Economy› heraus.

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In der Aktionswoche zum Thema «Sharing» geht es auch um den geteilten Arbeitsplatz.
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Das geteilte Büro: Orte für Co-Working bieten Austausch und Inspiration. Foto: Impact Hub
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Geteilte Ernte: in die Felder des Pflanzplatzes Dunkelhölzli (Verein Stadtrandacker) in der Stadt Zürich teilen sich rund 200